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	<title>Twisted World of I-Wolf</title>
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		<title>band rehersals for the 25th of May 8th Wuk, Vienna</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 10:44:00 +0000</pubDate>
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		<title>i-wolf im seayou shop</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 11:25:52 +0000</pubDate>
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		<title>Der Wolf ist zurueck</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 10:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>I-Wolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Nach fast 10 Jahren gibt’s wieder Stoff von I-Wolf, inkl. Wolfsvideo und Tanzflächenremixe von Ogris Debris &#38; Oliver $: Wolfgang Schlögl hat sein Soloprojekt I-Wolf aus einem fast 10 Jahre andauernden Winterschlaf geholt. Unzählige Unternehmungen in der Zwischenzeit, von den Sofa Surfers bis zu verschiedensten weiteren Kunst-, Theater- und Musik-Projekten (Faraday Orchestra, Paradies der
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<p>Nach fast 10 Jahren gibt’s wieder Stoff von <strong><a href="https://www.facebook.com/pages/I-Wolf/217283694953816" target="_blank">I-Wolf</a></strong>, inkl. Wolfsvideo und Tanzflächenremixe von Ogris Debris &amp; Oliver $:</p>
<blockquote><p>Wolfgang Schlögl hat sein Soloprojekt I-Wolf aus einem fast 10 Jahre andauernden Winterschlaf geholt. Unzählige Unternehmungen in der Zwischenzeit, von den Sofa Surfers bis zu verschiedensten weiteren Kunst-, Theater- und Musik-Projekten (Faraday Orchestra, Paradies der Tiere etc.) haben Schlögls Sound reifen lassen. Es ist ein autokratischer Sound, der den ökonomischen Zwang zu Minimalismus oder zu semi-ironischem Kitsch ignoriert. Jazz- und Dub-Rhythmen spielen dabei mit Enthusiasmus für Soul- und zeitgenössische Clubmusik.</p></blockquote>
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		<title>I-WOLF and the CHAINREACTIONS: let it go</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 14:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>I-Wolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[I-Wolf]]></category>

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		<description><![CDATA[forerunner to the double albums: &#8220;fleshandblood&#8221;/&#8221;skullandbones&#8221; due to be released in May 2013]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>forerunner to the double albums: &#8220;fleshandblood&#8221;/&#8221;skullandbones&#8221; due to be released in May 2013</p>
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		<title>Sofa Surfers: Superluminal</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Dec 2012 20:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>I-Wolf</dc:creator>
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		<title>Sofa Surfers live im WUK</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2012 11:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>I-Wolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Sofa Surfers SOFA SURFERS SUPERLUMINAL superluminal /ˌsuːpəˈluːmɪn(ə)l/ ▶adjective having a speed greater than that of light. – origin 1950s: from super- + L. lumen, lumin- ‘a light’ + -al. „fix you in the now &#8211; like fog in a field can&#8217;t see whats coming so you&#8217;ll just have to feel superluminal“ Sänger Mani Obeya
	<a href="http://www.i-wolf.org/?p=752" class="go_more"><span><i></i>read more</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<table id="dnn_ctr6010_ViewProgrammdetails_tblImg" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td><img id="dnn_ctr6010_ViewProgrammdetails_imgProgram" alt="Bild zeigt Sofa Surfers" src="http://www.wuk.at/images/Termine/300p_image1408.jpg" border="0" /></td>
</tr>
<tr>
<td id="dnn_ctr6010_ViewProgrammdetails_td_bildunterschrift">Sofa Surfers</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>SOFA SURFERS SUPERLUMINAL</strong></p>
<p><em>superluminal /ˌsuːpəˈluːmɪn(ə)l/<br />
▶adjective having a speed greater than that of light.<br />
– origin 1950s: from super- + L. lumen, lumin- ‘a light’ + -al.</em></p>
<p>„fix you in the now &#8211; like fog in a field<br />
can&#8217;t see whats coming<br />
so you&#8217;ll just have to feel<br />
superluminal“</p>
<p>Sänger Mani Obeya gibt den Weg für das sechste Studioalbum der Sofa Surfers vor:</p>
<p>In unseren Leben herrscht Verwirrung. Der unglaubliche Datensatz an Einflüssen und der fehlende Filter all dieser Eindrücke in einer multizentrierten, globalisierten Welt zu verarbeiten, lässt uns überwältigt und orientierungslos zurück.</p>
<p>Die Hilfsmittel, um unsere Gesellschaft Menschlichkeit erhält– Empathie, Solidarität und Demokratie – scheinen mit den technologischen, ökonomischen und politischen Transformationen schwer Schritt zu halten. Unsere Leben müssen sich erst an diese neuen sozialen Parameter anpassen. Aber wie gehen Musiker und Künstler mit diesen schnellen Veränderungen um uns herum um?</p>
<p>A LIGHT AT THE END OF THE TUNNEL</p>
<p>Das unter einer ewigen Suche nach neuen Herausforderungen stehende Klangkollektiv hat sich wieder einmal neuen Dingen geöffnet und fand einen zusätzlichen Geist und Stimme in Jonny Sass, einem jungen in Wien lebenden Sänger mit US- amerikanischen Wurzeln. Er stammt aus einer Musikerfamilie und würzt einige Songs am neuen Album mit seiner speziellen Stimme, gleichzeitig harmoniert er perfekt mit Sänger und Tänzer Mani Obeya. Gemeinsam erschaffen sie wunderbare Harmonien und wahrscheinlich die schönsten Songs, die die Sofa Surfers bis jetzt produziert haben.</p>
<p>Die Texte/Stimmen bringen Bedeutung in die Schönheit, Poesie in die Melodien und Inhalt in den Klang. So haben die Songs auf SUPERLUMINAL einerseits klare politische und gesellschaftliche Ansagen und sind gleichzeitig poetische Kommentare zu unserer schnelllebigen Zeit.</p>
<p>Ein feiner Lichtstrahl scheint auch durch die dunkelsten Momente in diesem melancholischen, brodelnden, sogar ein wenig psychodelischen Album. Als ob die Bandmitglieder beschlossen hätten, sich gegen die Zeit zu stemmen, um nach der Schönheit an dunklen Orten zu suchen.</p>
<p>SUPERLUMINAL wurde zu einem Kaleidoskope aller vorangegangenen Soundexpeditionen der Band.</p>
<p>HISTORY IS NOT REPEATING</p>
<p>Die Kerngruppe, bestehend aus Wolfgang Frisch, Markus Kienzl, Michael Holzgruber and Wolfgang Schlögl fing ursprünglich als Freestyle Groove Kollektiv seine Laufband an, in weiterer Folge rutschten sie auch ins Film- und Theatermusikfach. Jeder Bandmusiker entwickelte im Laufe der Zeit eigene Vorlieben und Interessen, die dann wiederum in den Stilkatalog der Band überführt wurde.</p>
<p>Es war schon immer schwer die Sofa Surfers stilmäßig einzugrenzen, zum Beispiel in den Neunzigern als dunkler Downtempo Live Act, in den frühen Nullerjahren als alternatives Hip-Hop/Multi Media Kollektiv. Nach Jahren der Klanggrenzen-Erweiterung fanden sie mit dem ursprünglich aus Nigeria und in Großbritannien aufgewachsenen Mani Obeya neuen Boden, der sich kreativ beackern ließ. Er half das Kollektiv in eine körperlich betonte Post Rock Band zu transformieren, gleichzeitig veränderte seine Präsenz die Band  bei Konzerten in ein vibrierendes Groove Dub Rock Monster &gt;&gt;&gt; <a href="http://vimeo.com/37174142">http://vimeo.com/37174142</a></p>
<p>THE CREATION of SUPERLUMINAL</p>
<p>Nach exzessiven Tourneen und Konzertperformances versammelten sich die Sofa Surfers mit Mani Obeya in einem kleinen Studio mit Tageslicht in der Nähe von Linz in Oberösterreich. In dieser positiven Atmosphäre bastelte die Gruppe in 10 Tagen 10 Layouts, die den Kernstock für SUPERLUMINAL bildeten. Nach einer weiteren Songwritingphase arrangierten die Musiker die Songs in ihren privaten Studios verteilt über ganz Wien. So konnte die Band verhindern, in einen Lagerkoller zu verfallen und die Energie positiv zu halten.</p>
<p>An einem gewissen Punkt der Produktion gingen die Sofa Surfers in das Glutamat Studio in Wien, um an 3 Tagen die Schlagzeugspuren aufzunehmen. Danach wurde das Album wieder in Wohnzimmerathmo fertiggestellt.</p>
<p>Im Gegensatz zu ihren vorigen Arbeiten, konnten die Sofa Surfers alle verschiedenen Produktionserfahrungen zusammenzuführen und alle bisherigen Arbeitsmethoden bündeln. So entwickelte sich der Bandsound auf SUPERLUMINAL in weitem Bogen von elektronischen Dub-Referrenzen bis zu experimentaler Soulmusik in einem leicht psychedelischen Indie-Bandfeeling!</p>
<p>AUDIO/VIDEO/GRAPHIX</p>
<p>Sofa Surfers waren zu Beginn sehr von der Klubkultur der 90er Jahre beeinflusst, dabei kam es sofort zu gemeinsamen audiovisuellen Projekten mit befreundeten Kunststudenten bevor noch das Kollektiv als Band in Erscheinung trat. Seit dieser Zeit ist Timo Novotny Teil des Kollektivs und für die Umsetzung der visuellen Konzepte der Sofa Surfers zuständig.</p>
<p>In den frühen Nullerjahren wurden auf den Screens auch die Sänger und Rapper synchronisiert. Sie sangen auf der Leinwand zur Liveband. Später mit Mani Obeya als dezidierten Sänger ging es Timo Novotny auch um die Visualisierung und inhaltlicher Verstärkung der live gesungenen Texte und rundete die jeweiligen Album-Ästhetiken ab.</p>
<p>Für das visuelle Konzept von SUPERLUMINAL schloss sich Timo Novotny mit dem Fotokünstler Bernd Preiml und seinem Team zusammen um den perfekten visuellen Widerpart zum jetzigen Sofa Surfers Sound zu kreieren.</p>
<p>Man kann also ein völlig neues Sofa Surfers Klang- und Bilderlebnis im SUPERLUMINAL Stil erwarten!</p>
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		<title>Sofa Surfers: Maenner mit Bass</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Sep 2012 10:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>I-Wolf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sofa Surfers]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian Schachinger, 13. September 2012, 17:13 foto: irina gavrich Die Sofa Surfers zählen zu den international erfolgreichsten Acts des Landes. Auch ihre neue Platte findet die Mitte zwischen Clubkultur und Rockbühne Die Wiener Sofa Surfers zählen von ihrem Debüt &#8220;Transit&#8221; von 1997 herauf bis zum nun vorliegenden sechsten Studioalbum &#8220;Superluminal&#8221; nicht nur zu den international
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<h6>Christian Schachinger, 13. September 2012, 17:13</h6>
</div>
<div id="artikelLeft">
<ul>
<li><img title="&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;Zur Ansichtssache: Musik macht Mode" alt="&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;Zur Ansichtssache: Musik macht Mode" src="http://images.derStandard.at/t/12/2012/09/13/1347494478524.jpg" />
<div>foto: irina gavrich</div>
</li>
<li>
<hr />
</li>
</ul>
</div>
<h2>Die Sofa Surfers zählen zu den international erfolgreichsten Acts des Landes. Auch ihre neue Platte findet die Mitte zwischen Clubkultur und Rockbühne</h2>
<p>Die Wiener Sofa Surfers zählen von ihrem Debüt &#8220;Transit&#8221; von 1997 herauf bis zum nun vorliegenden sechsten Studioalbum &#8220;Superluminal&#8221; nicht nur zu den international erfolgreichsten österreichischen Acts im Grenzbereich von Rock und Elektronik. Mit ihren dunklen, düsteren, intensiven Klanglandschaften haben die vier Stammmitglieder Wolfgang Schlögl, Wolfgang Frisch, Michael Holzgruber und Markus Kienzl über die Jahre auch einen eigenen &#8220;Signature Sound&#8221; geschaffen. Besonders deutlich wird das neben regulären Veröffentlichungen wie zuletzt dem titellosen &#8220;roten Album&#8221; oder &#8220;Blindside&#8221; auch bei ihren düsteren Soundtracks für die von Wolfgang Murnberger verfilmten Wolf-Haas-Krimis um Privatdetektiv Simon Brenner: &#8220;Komm, süßer Tod&#8221;, &#8220;Silentium!&#8221;, &#8220;Der Knochenmann&#8221;.</p>
<ul id="mzt">
<li>MEHR ZUM THEMA</li>
<li>Schön:Jetzt buchen! Flüge ab 49,00€ &#8211; flyniki.com<img alt="" src="http://derstandard.at/AdServer/AdServerM.aspx?cptype=gif&amp;AdID=15568&amp;round=1360060136291" width="1" height="1" /></li>
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</ul>
<p>Ausgehend von ursprünglich in Jamaika generierten Dub-Techniken, gelingt es den Sofa Surfers, kollektive Jam-Sessions im Studio und Proberaum zu kompakten, jederzeit als Sofa-Surfers-Kompositionen erkennbaren Tracks zu verdichten. Diese werden auf dem neuen Album von den beiden Sängern Mani Obeya und dem frisch hinzugekommenen Jonny Sass zu kraftvollen Song-Statements im Club wie auf der Konzertbühne verdichtet.</p>
<p>Dass die Sofa Surfers dabei eher auf technische Innovationen und das Klangforschungslabor Dub als noch immer gültige kreative Motivation denn auf modische Neuheiten vertrauen, macht sie zwar grundsätzlich misstrauisch gegenüber jedweden Moden. Laut Wolfgang Frisch ist sich das Experiment mit den Sofa Surfers als Mantelmodels dann aber trotzdem und trotz eher vorsichtig abweisender Haltung &#8220;irgendwie ausgegangen&#8221;.</p>
<p>Wolfgang Schlögl: &#8220;Wenn man sich schon so lange wie wir kennt, ist es gut, so etwas wie den im Dub grundlegenden Bass als gemeinsame Basis zu haben.&#8221;</p>
<p>Wolfgang Frisch: &#8220;Das Dunkle, Weiche im Dub ist wichtig, auch wenn das aktuell nicht so sehr präsent sein mag.&#8221;</p>
<p>Markus Kienzl: &#8220;Wichtig ist für uns auch, eine Grundlage zu finden, von der aus man sich in die Musik hineinfallen lassen kann und will.&#8221;</p>
<p>Wolfgang Schlögl: &#8220;Das wird dann streng repetiert und mit Sounds und Effekten aufgeladen.&#8221;</p>
<p>Muss man sich nach all den Jahren also heute eine Bandprobe oder Aufnahmesession der Sofa Surfers als Vorstandssitzung vorstellen, deren erster Tagesordnungspunkt &#8220;Gemeinsam improvisieren&#8221; lautet?</p>
<p>Markus Kienzl: &#8220;Das kann man durchaus so sagen. Der Vorstand gibt die Zielrichtung vor &#8211; und wir arbeiten dann konzentriert. Schön, dass es dem Unternehmen zumindest emotional gutgeht.&#8221;</p>
<p>Wolfgang Schlögl: &#8220;Das pragmatische Element wurde über die Jahre zunehmend wichtiger. Wir haben alle Familien und arbeiten heute schon aus zeitlichen Gründen weitaus effektiver als früher. Wir waren jetzt für das neue Album zehn Tage auf Klausur auf dem Land. Das ist neu für uns.&#8221;</p>
<p>Wolfgang Frisch: &#8220;Proben von zehn bis 15 Uhr, dann holt man die Kinder von der Schule ab, das funktioniert so nicht. Das wäre Beamtentum.&#8221;</p>
<p>Michael Holzgruber: &#8220;Wenn man sich schon aufeinander einlässt, will man am Ende auch etwas Greifbares haben.&#8221;</p>
<p>Die daraus entstehenden Songs, darauf können sich alle einigen, bieten aufgrund des am Ende hinzugefügten Gesangs noch immer genügend Reibungsflächen und Widerstände, um der Gefahr der Routine und eines Dienstes nach Vorschrift zu entgehen.</p>
<p>Wolfgang Frisch: &#8220;Wenn man sich im Groove wohlfühlt, kann man an der Oberfläche kratzen, damit es nicht zu beschaulich oder behaglich wird. Man muss auch aufpassen, dass man sich beim Zusammenspielen nicht zu sehr zurückhält, sonst passiert gar nichts mehr.&#8221;</p>
<p>Markus Kienzl: &#8220;Wir streiten ganz selten, höchstens über logistische Angelegenheiten. Musikalisch können wir uns aufeinander verlassen. Einerseits ist das Zusammenleben so wie in einer alten Ehe, andererseits wird man im Alter zunehmend weniger kompromissbereit. Ich finde unsere früheren Sachen verdaddelter, heute sind wir fokussierter. Der Zeitfaktor spielt eine enorme Rolle.&#8221;</p>
<p>Wolfgang Schlögl: &#8220;Gegen eventuelle Routinen hilft auch, dass wir alle zwar heute weniger in Clubs gehen, aber immer noch neue Musik hören. Nicht dass wir jetzt plötzlich Dubstep machen wollen, aber möglicherweise fließt das ein.&#8221;</p>
<p>Michael Holzgruber: &#8220;Wir haben alle Soloprojekte. Das hält frisch. Sofasurfen allein wäre zu wenig.&#8221; (Christian Schachinger, Rondo, DER STANDARD, 14.9.2012)</p>
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		<title>Paradies der Tiere: Zirkus</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Aug 2012 12:29:11 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Paradies der Tiere]]></category>

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		<title>iba de gaunz oamen leit video trailer</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 13:37:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Theater Music]]></category>

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		<title>Iba de gaunz oamen Leit &#8211; die Premierenkritik &#8211; Kulurwoche.at</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 13:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>I-Wolf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Theater Music]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten genug, dass Lyrik dramatisiert wird; und noch dazu in Wiener Mundart. Der Rabenhof hat es probiert! Herausgekommen ist ein zeitloses Zeitbild und eine Hommage an Christine Nöstlinger, die bei der Premiere auch anwesend war. Mathias Jodl (Dramaturgie) und Anatole Sternberg (Regie) haben einzelne Gedichte aus den Bänden &#8220;Iba de gaunz oamen Frauen&#8221;, &#8220;Iba de
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Selten genug, dass Lyrik dramatisiert wird; und noch dazu in Wiener Mundart. Der Rabenhof hat es probiert! Herausgekommen ist ein zeitloses Zeitbild und eine Hommage an Christine Nöstlinger, die bei der Premiere auch anwesend war.<br />
<span id="more-695"></span><br />
Mathias Jodl (Dramaturgie) und Anatole Sternberg (Regie) haben einzelne Gedichte aus den Bänden &#8220;Iba de gaunz oamen Frauen&#8221;, &#8220;Iba de gaunz oamen Mauna&#8221; und &#8220;Iba de gaunz oamen Kinda&#8221; herausgenommen und zu einem schlüssigen Ganzen zusammengestellt: die Gedichte werden zu Monologen, vermischen sich zu Duetten, &#8211; und es funktioniert tadellos. Die gestörte Kommunikation einer Gesellschaftsschicht, die den eigenen Verfall nur an den Veränderungen in der Nachbarschaft  bemerkt. Und es wäre nicht Christine Nöstlinger wenn so mancher Part nicht ad absurdum führen würde. Dass die Texte angepasst wurden, bemerkt der Laie gar nicht, und auch für Nöstlinger-Kenner sind die Veränderungen nicht im Geringsten störend.</p>
<p>Der Traum von einem anderen Leben</p>
<p>Auf der Bühne finden wir vier stereotype Figuren: eine Mutter (die wie immer großartige Ingrid Burkhard), einen Sohn (Gerald Votava), eine Tochter (überzeugend: Ursula Strauss) und einen Ehemann (Christian Dolezal). Der DJ (Wolfgang Schlögl) sitzt in der Badewanne. Das Bühnenbild ist hell gehalten und in vier gleich große Abschnitte geteilt: Zimmer, Kuchl, Kabinett und Badezimmer, ein durchsichtiger Vorhang teilt die beiden vorderen Teile (Küche und Wohnzimmer) von den beiden hinteren. Das Licht wendet sich dem zu, der mit dem Erzählen dran ist. Zumeist treten die Figuren hervor und verrichten klischeehafte Alltagstätigkeiten, die anderen werden einstweilen zu Statisten. Und es sind diese kleinen vertrauten Handlungen, die uns die Menschen, &#8220;de gaunz oaman&#8221;, näher bringen: wenn Ingrid Burkhard am Küchentisch sitzt, die Arme aufgestützt beim Kaffeetrinken mit der rechten Hand das Häferl schlenkert, um den Kaffeesud, der sich am Boden absetzt, noch aufzuwirbeln. Oder wenn Gerald Votava über die lange Unterhose und das Feinrippunterleiberl den Mantel anzieht, um die Post zu holen. Dazwischen werden die Sehnsüchte und Wünsche auf den durchsichtigen Vorhang projiziert: ganz zart sieht das aus, und ganz zerbrechlich, der Traum von einem anderen Leben.</p>
<p>Die Must-haves des Wiener Proleten: Bierflaschen und Fernbedienung</p>
<p>Die Machtverhältnisse sind klar, und schmerzhaft klar ist auch, dass sich seit den 1970ern, als die Gedichtbände erschienen, nicht viel geändert hat: oder ist es heute denkbarer, dass eine Frau am Abend sich einen Mann aufreißt? Ihm ins Knie zwickt und sagt, &#8220;Geh, stell dich nicht so an, Bub&#8221; und ihn mit einem &#8220;Du willst doch auch&#8221; mit nach Hause nimmt? Die Requisiten sind klischeehaft, aber durchgehend in Weiß gehalten: Tisch, Stühle, Wohnzimmergarnitur und Rollator. Auf dem Tisch liegen die Must-haves des Wiener Proleten: Bierflaschen und Fernbedienung. Die Musik macht Wolfgang Schlögl live, und der sitzt in der Badewanne. Das Orchester sind die SchauspielerInnen selbst, die Requisiten ihre Instrumente: ziemlich cool ist vor allem der aufklappbare Wäscheständer als Schlaginstrument, das den Rhythmus vorgibt. Die Texte werden gesprochen, aber mitunter auch gesungen: leise Klagelieder und lautes Wehgeschrei einer Arbeiterschicht die &#8220;nichts gelernt hat&#8221; untermalt je nach Person und Stimmung: die Mutter, die die ewiggleichen Geschichten erzählt mit den ewiggleichen Gesten wird zumeist von Glockenspielklängen begleitet. Die Tochter hat den Blues, im wahrsten Sinn des Wortes. Die beiden Männer liefern sich einen Sprechgesang über Männer und Macht. Und Christian Dolezal entpuppt sich als wahrer Meister der Onomatopoesie.</p>
<p>Ein Stück über die ganze Wut</p>
<p>Am Ende fügen sich die Monologe dann doch irgendwie zu einer Geschichte zusammen: die Tochter trennt sich nach einem Selbstmordversuch von ihrem Mann, der verlassene Ehemann beschließt nicht zu trauern, weil &#8220;es sich ned dafirsteht für das Luder&#8221;, der Sohn verhurt das Geld seiner Mutter am Gürtel und die Mutter, die sich längst in ihre Welt zurückgezogen hat, bemerkt trotzdem, wie ihr langsam alles entgleitet. Traurig ist das alles irgendwie trotzdem nicht. &#8220;Ich geb ned auf&#8221;, sagt die Mutter am Ende, &#8220;Ich geb ned auf&#8221;. Sternberg und Jodl präsentieren uns eine nicht nur finanziell, sondern vor allem eine sozial verarmte Schicht, ohne sich dabei auf ATV-Niveau herabzulassen. Getragen wird das Stück in erster Linie durch die Sprache: durchgehend im Wiener Dialekt, den man so lange und so konsequent gesprochen schon gar nirgends mehr hören kann. Im Theater schon überhaupt nicht. Das gibt dem Stück eine poetische Note. Und so bleibt am Ende nicht die nackte Hoffnungslosigkeit wie zum Beispiel in Ulrich Seidls &#8220;Hundstage&#8221;, sondern ein Stück Theater, das die Nöstlinger in sich hat: ein Stück über die ganze Wut und die ganze Hilflosigkeit, über die ganzen Träume und Sehnsüchte, eines über die ganz, ganz armen Leute. (Text: Anne Aschenbrenner; Fotos: Rabenhof / pertramer.at)</p>
<p>Regie und Bühne: Anatole Sternberg<br />
Bühnenfassung: Matthias Jodl und Anatole Sternberg<br />
Mit: Ingrid Burkhard, Ursula Strauss, Christian Dolezal, Gerald Votava<br />
Musik und Komposition: Wolfgang Schlögl<br />
Kritik zur Premiere am 17.1.2012 im Rabenhof Theater</p>
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